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Der Name Ostmark wird ab dem 19. Jahrhundert verwendet für die:

- Karolingische Mark (803)

(Karl der Große errichtete zur Verteidigung seines Reiches verschiedene Grenz-Marken. Eine der bedeutendsten war die im Jahre 803 auf heute österreichischem Boden gegründete „Karolingische Mark“, welche später auch 1. Ostmark genannt wird.)

- Ottonische Mark (955)
(Von Kaiser Otto I wurde zum Schutz gegen die Ungarn 955 die 2. Ostmark „Ottonische Mark“ gegründet. Anmerkung: 955 Schlacht auf dem Lechfeld; die Ungarn erlitten eine vernichtende Niederlage.)

- Mark der Babenberger (976)
(Im Jahre 976 wurde der Babenberger Leopold von Kaiser Otto II mit der Ostmark belehnt. Diese war das Stammland unserer Heimat Österreich (ab 996 auch „Ostarrichi“ genannt). Auch der Nationalsozialismus hat den Namen Ostmark verwendet bzw. war seine Verwendung für Österreich ab 1938 vorgeschrieben. Im Jahre 1942 wurde jedoch die Bezeichnung Ostmark mittels „Führererlass“ verboten und durch „Alpen- und Donaugaue“ ersetzt.